"Gegen die Wiederkehr der Formen sind inzwischen Bedenken erhoben worden:

gegen die (inzwischen sichtbaren) Gefahren der Konvention, gegen einen neuen Akademismus."
Harald Hartung, 1985 in: DEUTSCHE LYRIK SEIT 1965

 

"In der Dichtung sind die phantastischsten Aussagen über das Unwirkliche, das jenseits unseres Wissens Liegende, möglich. Alles ist vergänglich. Wir, jede und jeder von uns, sind keine substantielle Wesenheit, sondern eine Art Flamme. Eine Flamme ist ein Strom heißen Gases, wie ein Wirbel in einem Fluss, immer sich bewegend, immer sich verändernd, und doch scheint es immer die gleiche zu sein. Jeder von uns ist ein Fließen, und wenn man diesem Fließen widersteht, wird man verrückt. Man ist dann wie jemand, der mit der Hand krampfhaft Wasser festhalten will - je stärker er klammert, desto rascher schlüpft es ihm durch die Finger. So kommt im Leben alles darauf an, sich an nichts zu hängen sondern alles loszulassen."
Alan Watts, entnommen aus der Nachschrift seines letzten Seminars:

SPIELEN UND ÜBERLEBEN (1973), veröffentlicht in:

LEBEN IST JETZT (THE WAY OF LIBERATION), Hrsg. von Mark Watts (1983)

 

LITERATURTIPPS

Weiterführende OFF-Literatur siehe LYRIKFESTIVAL.de

Alle Bücher des Quantenlyrik-Erfinders: NEUROGERMANISTIK.de

B Ü C H E R

K L A S S I K E R

E I N Z E L T E X T E