"Als das Ich verschwand, wurde ALLES aus sich selbst heraus sichtbar und begann zu leuchten. Die große Selbstleuchtung des Seins begann. Dieses Licht war DURCHSICHTIG. Transparent. Man schaute einfach durch alles hindurch, ohne dass es ein "Dahinter" gab. Die Transparenz offenbarte keine Transzendenz. Die Erleuchtung war nur diese Selbstleuchtung."
Paul Zellin, in: TRANSPARENZ STATT TRANSZENDENZ (Nullyoga/Urruhe 2016)

 

"Zen heißt: Das Leben mit eigenen Augen sehen; und wenn der Philosoph und der Künstler alles abschildern, was es zu sehen gibt, werden ihre Schilderungen gar leicht zum Ersatz für die Erfahrung aus erster Hand. Eben darum ist der Zweck der Philosophie und der Kunst nicht, einen Abklatsch des Lebens in Worten oder Bildern zu liefern, denn das wirkliche Ding ist besser als jede Nachbildung davon. Ihr Zweck ist, uns durch Hinweise zum Selbersehen anzuregen."

Alan Watts, in: VOM GEIST DES ZEN (1935)

 

"Die Kunst wird sich von Menschenzwecken und Menschenwollen befreien. Wir werden nicht mehr den Wald oder das Pferd malen, wie sie uns gefallen oder scheinen, sondern WIE SIE WIRKLICH SIND, wie sich der Wald oder das Pferd selbst fühlen, ihr absolutes Wesen, das hinter dem Schein lebt, den wir nur sehen."

 Franz Marc, ca.1914 in: ZITRONENPFERD UND FEUEROCHSE (1990)

 

P o s t m o d e r n e K u n s t . d e


Integraler Impressionismus

Jenseits vom Dualismus "abstrakt & konkret": KONTAKTIV

Die "KONTAKTIVE" LANDSCHAFTSMALEREI ist die visuelle Umsetzung der neuroatheistischen Lebensphilosophie von Quantenlyrik. Sie entwickelte sich bereits 1989 aus der LOCHISMUS-Erfahrung und dient einer zeitgemäßen integralen Erneuerung des klassischen Impressionismus.

 

Vom Expressionismus zum 'Abstrakten' war es ebensolch ein Katzensprung wie vom Impressionismus zum 'Integralen'; denn beide Einseitigkeiten bedurften des Ausgleichs zur anderen Seite: Die gegenständlich-gesellschaftskritische Seelensymbolik suchte mal wieder das reine Gefühl, allerdings ohne malewitsche Metaphysik. Und die landschaftlich-wahrnehmungskritische Sachlichkeit wechselte UNBEMERKT vom Neuen ins Erweiterte, allerdings ohne turnerne Mystik. Während beide Stile in ihren Anfängen zur Nabelschau neigten, führte der pollocksche Impuls bereits Mitte des 20.Jhds. zur emotionalen Konkretion, sowie die toyserne Transrealistik am Ende des 20.Jhds. zur energetischen Konzentration...

 

BERLIN LIEGT IM HARTZ - UMZUG NACH RECHTS (c) 9.8.2004 (Karton, gelocht)
BERLIN LIEGT IM HARTZ - UMZUG NACH RECHTS (c) 9.8.2004 (Karton, gelocht)

Vor seiner Entwicklung hin zum Integralen Impressionismus malte De Toys 1984-1989 klassisch-abstrakte Bilder unter dem paranormalen Einfluss spiritueller Meditationstechniken, bis ihm die LOCHISMUS-Erfahrung am 5.5.1989 den Boden unter den Fragen wegriss. Das letzte Bild in klassisch-moderner Abstraktion war "PRESENT". Das erste Bild im neuen Stil entstand am 21.6.1989